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Die letzte Nacht verlief sehr ruhig. Als ich am Donnerstagabend die Nachtruhe ansagte, schliefen bereits schon einige Schüler und Schülerinnen oder waren nahe am Einschlafen. Ja eben, das Lagerleben ist auch anstrengend! Nach dem Wecken standen alle mehr oder wenig zügig auf und versammelten sich im Esssaal, um für den letzten Tag ein stärkendes Morgenessen einzunehmen. Anschliessend packten alle ihre Kleider (viele unbenutzt) ein und trugen ihr Gepäck nach draussen. Nun wurde miteinander das Lagerhaus von zuoberst bis zuunterst gründlich gereinigt. Nachdem das Haus dem Abwart übergeben war, wurden die Busse beladen, und als alle eingestiegen waren konnte die Rückfahrt beginnen. Tschüss Flühli! Du warst trotz kaltnassem Wetter ein toller Lagerort. Jetzt fuhren wir nach Willisau zur Firma Hug. Da erzählte uns eine Frau, wie die Willisauerringli früher gemacht wurden. Sie wurden hinter geschlossenen Türen gemacht, dass keiner das Rezept klauen konnte. Zuerst rollte man den Teig zu Ringli, legte sie auf ein Blech, welches zuerst im Wasser genetzt wurde, damit die Ringli schönen Glanz bekommen, danach backte man sie 22 Minuten. Früher nannte man sie Maurerringli, weil der Hersteller so hiess. Nun bekamen wir alle ein „topmodernes“ Haarnetzli. So bekleidet durften wir die Produktionshalle betreten. Heute werden die Ringli nicht mehr geformt, sondern gespritzt. Auch lernten wir, wie man ein Willisauerringli richtig isst. Zum Abschied bekamen wir alle eine kleine Erinnerung geschenkt und einige kauften im Fabrikladen noch tüchtig ein. Nachdem wir im Städchen Willisau unseren Lunch assen, fuhren wir via Sursee nach Sempach. Dort besuchten wir die historische Stätte, bei der Arnold von Winkelried den Eidgenossen den Sieg schenkte. Weiter ging die Fahrt über den Hirzel, Rapperswil, Ricken, Wasserfluh bis ins geliebte Appenzellerland. Hier fuhren wir gespannt in Eggerstanden ein. Der Empfang der Eltern tat allen gut, bei einigen offensichtlich, bei anderen im Innern. So fand dieses Lager einen guten Abschluss. Vielen Dank allen, die uns dieses Lager ermöglicht haben: Eltern, Schulgemeinde und Spendern! Einen speziellen Dank unserem „Küsche“ (Rosmarie Bürge), die uns verwöhnt hat und „Fräser“ (Linus Traxler) für's Chauffieren, Mitkommen, Mitspielen und Mithelfen! Ivo Bürge
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